Angela Spanopoulos-Müller, Hinter den Dingen, 24. April - 29. Mai

 

Angela Spanopoulos - Müller

 

„Hinter den Dingen“ zeigt eine Welt, in der nichts statisch ist, in der es keine unveränderlichen starren Formen gibt. Mit einem Vokabular formaler Gegensätze stellen die Arbeiten die Frage nach den Kräften auf deren „Außenhaut“ die uns vertrauten und scheinbar konkret-konstanten Gestalten der Dinge sich formen: psychische und geistige Energien, die paradoxerweise auch erst in feste bildnerische Elemente gerinnen müssen , um Dynamik und Veränderung zu veranschaulichen. Ständige Versuche, Wahrnehmung in neue Dimensionen zu strecken und bildnerisch zu formulieren. Diese Elemente stehen nicht alleine, sondern leben aus ihrem direkten Zusammenwirken innerhalb des Bildgefüges.

 

Die Materialität der unterschiedlichen Mittel wird bewusst eingesetzt und hat starken Einfluss auf die Wirkung der Bilder. So kontrastieren etwa raue Bleistiftstriche mit glatten Tuscheflächen, kreidige Stellen mit Kohleschwärzungen, pastoser Farbauftrag mit zarten Lasuren, collagierte Bildteile mit Übermalungen und Überzeichnungen.

 

Die Ausstellung zeigt Malerei in leuchtenden Farben, Zeichnungen auf Papier, auf einer Serie von zehn Tafeln trifft sich beides, sowie kleine skulpturale Objekte und Objekte in Buchform.


Weitere Informationen und Werke der Künstlerin: Angela Spanopoulos-Müller